Land & Leute
Als schmaler Landstreifen am Pazifik mit nur 180 km durchschnittlicher Breite erstreckt sich Chile über 4.300 km – von Kap Hoorn, der Südspitze des Kontinents bis zur Atacama-Wüste im Norden. Hier lebt man gefährlich zwischen den Anden und dem Pazifik: Vulkanausbrüche und Erdbeben sind keine Seltenheit. Wegen der vielen Vulkane wird Chile auch als „pazifischer Feuergürtel“ bezeichnet. Unterschiedliche Landschaften und Klimazonen machen Chile zu einem attraktiven Urlaubsland: Die große Wüste im Norden, zerklüftete Küsten und raue Winde im Süden laden nicht unbedingt zum Leben ein. So ist es kein Wunder, dass sich über 80% der Bevölkerung im gemäßigten Zentralchile angesiedelt hat, d.h. von den 15 Mio. Einwohnern (95% Mestizen und Weiße sowie knapp 4,6% Indianer) lebt etwa ein Drittel im Einzugsbereich von Santiago. Die Hauptstadt ist eine moderne Großstadt mit typisch spanischem schachbrettartig angelegtem Zentrum.
Von den Ureinwohnern konnten sich nur die Mapuche-Indianer erfolgreich gegen die Spanier zur Wehr setzen. Lange bewahrten sie ihre Unabhängigkeit und beeinflussen bis heute die Kultur. [...]
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Birgit Rupprecht-Stroell
Chile: Stil und Etikette - Handbuch Chile
24 Seiten, Arbeitsmappe A4
